Zukunft

Alle Jahre wieder

23. Dezember 2019

Warum Weihnachtsbäume nicht mehr vertrocknet am Straßenrand enden müssen.

Der Dezember ist für die Deutschen mit jeder Menge heißgeliebter Traditionen gefüllt. Am ersten Adventssonntag wird nach einer langen Zeit des Wartens endlich die erste Kerze angezündet und die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Kurz darauf ruft der Nikolaus, Weihnachtsmärkte eröffnen und der Star des heimischen Wohnzimmers tritt ins Haus: der gute alte Weihnachtsbaum. Doch wer kann den Anblick schon ertragen, wenn der eben noch so prunkvoll geschmückte Weihnachtsbaum, plötzlich nackt und vertrocknet am Straßenrand verschwindet?

Mittlerweile hat sich eine willkommene Lösung gefunden. Anstatt den Baum wie gehabt in der Weihnachtszeit vom Stamm zu schlagen, wird die Tanne mittlerweile bei einigen Händler*innen samt Wurzeln und Blumentopf an die Kund*innen verliehen. So bleibt die Tanne nicht nur bis zum letzten Tag saftig grün, sondern man tut auch der Umwelt etwas Gutes. Nach dem Weihnachtsfest – wenn der innere Bedarf an Lebkuchen endlich gedeckt ist – wird der Baum einfach an seinen Heimatort zurückgebracht und ausgepflanzt. 

In Berlin kann man so einen Leih-Baum zum Beispiel bei weihnachtsbaum-mitte.de bekommen. In Hamburg bietet Rent-A-Plant Weihnachtsbäume an und um Wien, Graz und München liefert Greentree.at Miet-Christbäume.